Klimaschutz

Lindlar – umweltbewusst und wirtschaftlich

Klimaschutz ist für die Gemeinde Lindlar mehr denn je von hoher Bedeutung, das Klimaschutzmanagement ist seit Jahren fester Bestandteil der Gemeindeverwaltung.

Zum Juli 2023 ist die Stelle des Klimaschutzmanagers in der Gemeinde Lindlar neu besetzt: Herr Jindy Murad Jindy betreut die laufenden Maßnahmen und wird die Klimaschutzaktivitäten der Gemeindeverwaltung koordinieren.

Als Ansprechpartner für Bürger, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Politik, Unternehmen und Handwerker sowie die Land- und Forstwirtschaft stehen für Herrn Jindy neben Suffizienz und erneuerbaren Energien auch die Unterstützung der Mobilitätswende im Fokus seiner Tätigkeit.

ONLINE-VORTRAGSREIHE ENERGIE -TERMINE 2024 –

Auch für 2024 hat die Verbraucherzentrale NRW vier Online-Vortragsreihen zum Thema Energie geplant. Die Online-Vorträge finden bei Zoom immer zur gleichen Zeit statt: 

  • Sonnenstrom vom Dach: jeden 1. Montag im Monat, 18 Uhr
  • Sonnenstrom vom Balkon: jeden 2. Mittwoch im Monat, 18 Uhr
  • Neue Heizung - Die Wärmepumpe und ihre Alternativen: jeden 3. Donnerstag im Monat, 18 Uhr
  • Spitze bei Hitze – Das Hitzerobuste Haus: jeden 3. Dienstag im Monat, 18 Uhr

Im Anhang finden Sie die Termine, Zugangslinks sowie kurze Teasertexte zu den Themen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: JindyMurad.Jindy@lindlar.de 

Themen und TERMINE 2024 

Lindlar fördert 250 Balkonkraftwerke 
Antragstellung ab 1. Oktober möglich


Im Rahmen des Klimaschutzprozesses fördert die Gemeinde Lindlar die Anschaffung und Inbetriebnahme von Steckersolaranlagen. Hintergrund ist ein entsprechender Beschluss des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz. Damit sollen kleine Solaranlagen, welche beispielsweise an der Hausfassade oder am Balkongeländer angebracht werden, vor allem für Mieter oder Wohnungseigentümer ohne eigene Dachfläche gefördert werden.
Zweck der Förderung ist, dass die Gemeinde Lindlar die Möglichkeit für die Nutzung von Solarenergie bei Bürger und Bürgerinnen ohne eigene Dachfläche fördern will. Damit sollen im Gegensatz zu herkömmlichen Photovoltaikanlagen auch die wesentlich kleineren Stecker-Solargeräte schneller verbreitet werden. Privatpersonen können mit geringem Aufwand einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leisten. 
Die Förderung muss schriftlich bei der Gemeinde Lindlar beantragt werden. Hierzu ist das Antragsformular zu verwenden, das auf der Homepage der Gemeinde www.lindlar.de zur Verfügung steht. Dort finden sich auch die Förderrichtlinien. Anträge können ab dem 1. Oktober 2023 eingereicht werden.
Für weitere Informationen und Antragverfahren kontaktieren Sie uns unter:
Telefon: 02266 96 - 308
E-Mail:   jindymurad.jindy@lindlar.de
Internet: www.lindlar.de 

Antragsformular_Steckersolaranlage-2

Foerderrichtlinie_zur_Lindlarer_Solaroffensive

Fördermöglichkeiten für den Klimaschutz

Es gibt verschiedene Arten von Fördermöglichkeiten für Klimaschutzprojekte, die von Bund, Länder und Kommunen angeboten werden. Sie unterstützen die Gebäudeeigentümer:innen finanziell bei den dringend notwendigen Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und der Energieeinsparung.

Wenn Sie Interesse an der Sanierung eines Hauses, dem Einbau einer neuen Heizung oder einem Energiewendeprojekt haben, dann können Sie zahlreiche Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. Dies gilt auch für Privatpersonen.

Die aktuellen Förderprogramme für Klimaschutz und Energiewende finden Sie hier: 

Förder-Navi (energy4climate.nrw)

Förderprogramme für Klimaschutz und Energiewende | Bezirksregierung Arnsberg (nrw.de)

Förderdatenbank - Startseite (foerderdatenbank.de)

Willkommen beim Förderfinder (nrw.de)

Unser Klimaschutzmanager unterstützt Sie gerne bei der Suche nach einem passenden Förderprogramm. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine persönliche Beratung anbieten können.

Erfolgreiches Debüt beim Stadtradeln 2021, Teilnahme auch 2022

Die Gemeinde Lindlar nahm in Jahr 2021 erstmalig beim STADTRADELN im Zeitraum 15. Oktober - 4. September teil.

30.600 Kilometer haben die aktiven Radlerinnen und Radler in der Gemeinde Lindlar erfahren. Hiermit wurden im Vergleich zu Autofahren 5 Tonnen CO2 eingespart.

Für die erste Teilnahme der Gemeinde Lindlar am Stadtradeln ist Bürgermeister Dr. Ludwig mit der Teilnahmebereitschaft zufrieden: „Den rund 130 Radlerinnen und Radlern in 14 Teams danke ich fürs Mitmachen bei dieser tollen Aktion. Das Stadtradeln fördert diese sanfte Form der Nahmobilität und ist ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz."

Das erfolgreichste Team in der Kategorie „meiste Kilometer pro Team“ war das Team „Lang AG“ mit 10.118 km, gefolgt vom Team „Bürgerverein Hartegasse-Süng e.V.“ mit 5.110 km und dem Team „ADFC Lindlar & Friends“ mit 3.332 km.

In der Kategorie „meiste Kilometer pro Teammitglied“ führt das Team „ADFC Lindlar & Friends“ mit 416 km das Feld an. Das Team „Lang AG“ kommt mit 389 km auf den zweiten Platz und das Team „Lindlar radelt“ erreicht mit 357 km Platz 3.

Die teilnehmenden Radlerinnen und Radler erhielten Teilnahmeurkunden.  

Die Gemeinde Lindlar hat gemeinsam mit anderen Kommunen und dem Oberbergischen Kreis am Stadtradeln teilgenommen. Im Zeitraum von 21 Tagen sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Oberberg über 480.000 Kilometer geradelt, was einer zwölffachen Umrundung des Äquators entspricht.

Auch im Jahr 2022 wird die Gemeinde Lindlar an dieser Aktion vom 4. -24. September teilnehmen.

Anmeldung unter www.Stadtradeln.de/Lindlar.

Bürger*innen-Umfrage: Öffentliche Ladesäulen in Wohngebieten

Das Unternehmen On Charge aus Köln bietet eine kostenlose Aufstellung von Ladesäulen im öffentlichen Raum an. Grundlage für eine Errichtung ist eine Bedarfsüberprüfung vor Ort. Auch Beteiligungen sind möglich.

Während bei Hausbesitz, Landwirtschaft und Gewerbe die Infrastruktur oft schon ausreichend und meist schnell nachgerüstet werden kann, ist beim Wohnen in Mietobjekten die Lage weitaus schwieriger.

Die On Charge GmbH hat sich darauf spezialisiert, öffentliche Ladesäulen in Wohngebieten zu schaffen. Die Gemeinde Lindlar ist daran interessiert, neue Ansätze zum Stromtanken im Gemeindegebiet zu finden.

Daher wurde in Kooperation mit der Verwaltung eine Bürgerbefragung durchgeführt. Aber auch Nachmeldungen sind jederzeit möglich. Wer keine Lösung hat, das (zukünftige) Elektroauto zuverlässig zu laden, kann den gewünschten Standort unter www.on-charge.com unverbindlich und kostenfrei registrieren.

On Charge prüft im Anschluss die wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Die Gemeindeverwaltung prüft die Verfügbarkeit und Auslastung öffentlicher Parkplätze im direkten Umfeld in Hinblick auf eine Ausstattung mit einer Ladesäule.

Wenn beide Prüfungen positiv ausfallen, sind wichtige Voraussetzungen für die Errichtung einer Ladesäule und den Betrieb durch On Charge an dem Standort erfüllt.

Die Gemeinde Lindlar sieht in der Bedarfsprüfung eine Möglichkeit, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger eine attraktive Ladeoption in ihrer Umgebung erhalten und war erfreut über die Rege Teilnahme an der Umfrage.

Zehn potentielle Standorte sind das Zwischenergebnis, davon sind sieben in der Umsetzungs-Prüfung. Avisiert sind jeweils zwei Lademöglichkeiten mit 11-22 kW Ausgabeleistung und einem breiten Zugangssystem über RFID, Kreditkarte und marktübliche Verbund-Apps.

Sobald die Realisierung in greifbarer Nähe ist, erfolgt eine Aktualisierung an dieser Stelle.

Rückfragen können an klimaschutz@lindlar.de oder 02266/ 96-324 gerichtet werden.

Klimafolgenanpassungskonzept der Gemeinde Lindlar

Das Klimafolgenanpassungskonzept der Gemeinde Lindlar wurde im November 2021 im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz einstimmig beschlossen. Dies ist der Startschuss für die Umsetzung des Konzeptes.

Das Konzept soll als fundierte Grundlage dienen, um die Anpassung an den Klimawandel in unserer Gemeinde wirksam auszurichten und mit konkreten Maßnahmen in die Tat umzusetzen.

Das Konzept steht als Download zur Verfügung.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen und zum Download.

Rathaus-Heizung spart Energie und Treibhausgase
 Besichtigung des noch unbefüllten Eisspeichers vor Inbetriebnahme

Energie aus Eis, Sonne, Luft und Erde

Zum Frühlingsanfang 2019 startete die neue Heizungsanlage für das Rathaus der Gemeinde Lindlar. Das System nutzt als Energiequellen Sonne, Luft, Wasser und Eis. Es spart bis zu 82% CO2 gegenüber der alten Heizung.

Mehr erfahren

LED in Turnhallen

Die Gemeinde Lindlar hat die Sporthallenbeleuchtung in drei Turnhallen saniert. Die Turnhallen Schmitzhöhe und Hartegasse sowie die Lennefetalhalle erhielten neue präsenz- und tageslichtabhängig gesteuerte LED-Beleuchtungen.

weitere Informationen

Ist Ihre Heizkostenabrechnung zu kompliziert?

Mit dem Heizspiegel finden Sie Ihren Weg durch den Heizkostendschungel.
Der Heizspiegel ist das wichtigste Vergleichsinstrument für die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch von Gebäuden in Deutschland. Er basiert auf mehr als 60.000 Daten.
Wer schlau heizt, kann viel Geld sparen
Etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten gehen auf das Konto der Heizung. Entsprechend groß sind die Sparmöglichkeiten. Der Unterschied zwischen niedrigem und erhöhtem Verbrauch in einer 70 m2 großen Mehrfamilienhaus-Wohnung beträgt bis zu 650 Euro pro Jahr.
Hier finden Sie den

Heizspiegel
 

Besseres Parken für Berufspendler

Sieben Pendler-Parkplätze bietet Lindlar im Gemeindegebiet an. Die Parkplätze sind zentral gelegen, gut ausgeleuchtet und mit einem Pendlerschild gekennzeichnet.

Die Pendler-Parkplätze befinden sich

- in Lindlar am Rathaus
- in Lindlar am Kreisverkehr Nähe Jugendherberge
- in Lindlar in der Shaftesbury-Straße
- in Frielingsdorf am Tennisplatz Scheeler Mühle
- in Hartegasse an der katholischen Kirche
- in Schmitzhöhe an der katholischen Kirche
- in Hohkeppel auf dem Laurentiusplatz.

Damit sich Fahrgemeinschaften leicht zusammen finden, gibt es ein passendes Servicetool auf der Gemeindewebsite: Lindlar.de/Pendler.
Interessierte finden damit Mitfahrangebote oder können selbst eine Mitfahrmöglichkeit anbieten.

Wann rechnet sich ein E-Auto? Online-Kostenrechner Elektromobilität jetzt verfügbar

Die Elektromobilität ist angesichts von Dieselskandal und der Diskussion um Fahrverbote in aller Munde. Dennoch fehlt Verbrauchern bisher die Möglichkeit, konkret und individuell auszurechnen, welche Vorteile ein Elektrofahrzeug im Vergleich zum konventionellen Pkw hinsichtlich Kosten und Umwelt hat.

Vor diesem Hintergrund hat das Öko-Institut einen Onlinerechner entwickelt, der allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht. Der Rechner erlaubt einen Vergleich der Gesamtkosten für private Nutzer vom Kauf über die Nutzung bis zum Verkauf des Fahrzeugs. Zudem stellt das Online-Tool die CO2-Bilanz von verschiedenen elektrischen und konventionellen Fahrzeugen gegenüber.

Der Rechner ermöglicht es, auf Basis von voreingestellten, praxisnahen Werten typische Fahrzeuge einer Klasse zu vergleichen. Darüber hinaus können Nutzer zahlreiche individuelle Anpassungen vornehmen – etwa die pro Jahr gefahrenen Kilometer, den persönlichen Kraftstoffverbrauch oder die Art des Strombezugs angeben.

Zum Kostenrechner für privat genutzte Elektrofahrzeuge
 

Broschüre "Klimafreundliche Bauplanung"

Beim Neubau auf Energieeffizienz setzen

Mit Planung und Bau eines neuen Hauses wird auch über dessen Energieverbrauch in den kommenden Jahrzehnten entschieden. Wird beim Bau am falschen Ende gespart, macht sich das Jahr für Jahr bei den Energiekosten bemerkbar. Eine energetische Sanierung steht dann schneller wieder auf der Tagesordnung als wenn man hier von Anfang an Nägel mit Köpfen macht.
Hinweise zu Planung und Bau eines neuen Hauses gibt unsere Broschüre "Klimafreundliche Bauplanung".

Die Broschüre liegt im Foyer des Rathauses aus und steht HIER (pdf öffnet sich) zum Download zur Verfügung.

Die App für den Klimaschutz: EnergieCheck

Für mehr Überblick beim Verbrauch von Strom, Heizenergie und Wasser sorgt diese App der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Die App erinnert an die jeweiligen Zeitpunkte der Datenerfassung und visualisiert den Verbrauch für Vergleichszeiträume. Über den integrierten "StandbyCheck" kannst du zudem Energiefresser leicht ermitteln. Unnötige Stromkosten und CO2-Emissionen sind so vermeidbar. Auch der Gesamtstromverbrauch übers Jahr wird bewertet. Energiespartipps ergänzen den Funktionsumfang. Vom gleichen Anbieter stammt übrigens die Anwendung "EcoGator", die beim Finden energieeffizienter Haushaltsgeräte hilft.

für Android-Smartphones

für iPhones

Prüfen Sie, ob Ihr Stromverbrauch zu hoch ist

Mit dem Stromspiegel können Sie leicht feststellen, wie groß das Stromspar-Potenzial in Ihrem Haushalt ist. Stromsparen gehört zu den zentralen Maßnahmen für den Klimaschutz. Dabei kann jeder mitmachen, auch mit kleinen Maßnahmen wie abschaltbaren Steckdosenleisten oder sparsamen LED-Lampen. Den Stromspiegel finden Sie unter

www.stromspiegel.de

Sie haben Fragen?

Förderung
Ansprechpartner

Jindy-Murad Jindy

Klimaschutzmanager im Fachbereich Bauen, Planen, Umwelt- und Denkmalschutz
02266/96-308
Raum 200