Aktuelles aus der Gemeinde

Solidarität im Angesicht des Krieges - Hilfe für unsere ukrainische Partnerstadt Radomyschl

Der russische Überfall auf die Ukraine führt auch in unserer ukrainischen Partnerstadt Radomyschl zu großer Not.

Neben der Trauer um gefallene Mitbürger und die täglichen Versorgungsengpässe versorgt die Stadt permanent eine vierstellige Zahl an Geflüchteten - zeitweise rund 4.000 Menschen - aus den ukrainischen Frontgebieten.
In dieser Situation ist unsere Partnerstadt auf Hilfe angewiesen. Daher werden Spendengelder benötigt, damit Lindlar dort humanitäre Hilfe leisten kann. Mit Spenden können kurzfristig gezielte und bedarfsgerechte Hilfsmaßnahmen wie Nutzfahrzeuge, medizinisches Material und Generatoren für unsere ukrainische Partnerstadt auf den Weg gebracht werden. Außerdem kann Lindlar Dank der Spenden die notwendigen Eigenanteile finanzieren, die notwendig sind, um für größere Hilfsmaßnahmen Fördergelder der Bundesregierung zu erhalten.

Die Spenden sind gut angelegtes Geld, denn sie werden oft durch Fördergelder des Bundes um 90 % aufgestockt, sodass ein 
starker Hebeleffekt entsteht: Aus einer Spende von 100 Euro kann dadurch eine Fördersumme von 1.000 Euro generiert 
werden. Die Gemeinde Lindlar setzt alle Spendengelder 1:1 für die Hilfsmaßnahmen ein und behält keinerlei Verwaltungskosten oder Eigenanteile ein. 

Ein oberstes Gebot ist die Transparenz: Über die Hilfsmaßnahmen wird regelmäßig berichtet, und die Gemeinde muss auch gegenüber dem Bund als Fördergeber regelmäßig 
Verwendungsnachweise über die Fördergelder erstellen. 

Das Spendenkonto lautet  
Kontoinhaber: Gemeinde Lindlar 
IBAN DE37 3706 9125 0100 4960 11 (Volksbank Berg) 
Als Verwendungszweck bitte „Spende Radomyschl“ angeben. 
Wer eine Spendenquittung benötigt, sollte bitte das Stichwort „Spende Radomyschl 
Q“ sowie seine komplette Anschrift nennen. 

Wer aktiv helfen möchte, kann sich auch an den neu gegründeten Verein "Lindlar-Radomyschl" wenden, der z.B. Hilfstransporte koordiniert und Materialspenden sammelt.
Kontakt: Dr. Georg Ludwig, E-Mail: gs.ludwig@t-online.de