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Klimaschutz

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Lindlar – umweltbewusst und wirtschaftlich

Dr. Dirk Schulz ist seit April 2015 Klimaschutzmanager der Gemeinde Lindlar. Grundlage für seine Arbeit ist das 2013 verabschiedete Klimaschutzkonzept der Gemeinde. Herr Schulz arbeitet intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Er berät und unterstützt Karnevals- und Sportvereine ebenso wie Umweltschützer, Kirchen und Politik, Unternehmen, Handwerker, Land- und Forstwirte und die Schulen – und er hat regelmäßig handfeste Tipps für Sie auf dieser Seite in seiner Kolumne „Klima aktuell“.

Zentrale Devise beim Klimaschutz sind für Dr. Schulz die „3 E für Energie“: Energie einsparen, Energie effizient nutzen und erneuerbare Energie einsetzen.

„Klimaschutz heißt Energie sparen, und Energie sparen bedeutet Geld sparen. Ich möchte den Menschen vermitteln, dass Klimaschutz sowohl umweltbewusst als auch wirtschaftlich sein kann."

Energie aus Eis, Sonne, Luft und Erde Lindlarer: Heizung soll Energie und CO2 einsparen

Besichtigung des noch unbefüllten Eisspeichers vor Inbetriebnahme

Zum Frühlingsanfang startete die neue Heizungsanlage für das Rathaus der Gemeinde Lindlar. Das System nutzt als Energiequellen Sonne, Luft, Wasser und Eis. Es spart bis zu 82% CO2 gegenüber der alten Heizung.
Die bestehende alte Gasheizung wurde durch eine moderne Eisspeicher-Heizung ersetzt, mit der gegenüber dem alten System mindestens 82% CO2 eingespart werden können.
Das System vereint die Energiequellen Sonne, Luft, Erde, Wasser und Eis. Dahinter steht eine ausgefeilte Technik: Denn nur durch die Kombination aus Eis-Energiespeicher, Wärmepumpe und einer intelligenten Steuerung lassen sich gleichzeitig mehrere regenerative Energiequellen wirtschaftlich nutzen und speichern.

Wirtschaftlich und Umweltfreundlich
Aufgrund der 82%-igen CO2-Einsparung hat die Gemeinde Lindlar einen Bundeszuschuss in Höhe von 200.000,- € erhalten. Durch die komplette Anlage (Eisspeicherheizung und PV-Kollektoren) entstehen Kosten in Höhe von 630.000,- €. Insgesamt ergibt sich eine jährliche Einsparung von rd. 11.700,-€. Die CO2-Emmision wird sich über die Lebensdauer um 1.400 Tonnen reduzieren bei einer Energieeinsparung von fast 352.000 kWh/a.
Der Zuschussantrag wurde im Rahmen der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes durch den Klimaschutzmanager gestellt (Förderung durch Nationale Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Projektträger Jülich).

Das Prinzip Eisspeicher-Heizung
Ein mit Leitungswasser befüllter, unterirdisch eingebrachter Speicherbehälter nimmt während der Sommermonate Wärme auf, die über Solarabsorber aus solarer Einstrahlung und der Umgebungsluft gewonnen wird. Diese wird im SolarEis-Speicher zwischengelagert und für die Heizperiode nutzbar gemacht. Mit Beginn der kalten Jahreszeit wird dieser Wärmepuffer sukzessive aufgebraucht. Die gesammelte Wärme wird dem Speicher entzogen und dem Gebäude im Heizbetrieb zur Verfügung gestellt. Das Wasser im Speicher wird bis zum Gefrierpunkt abgekühlt. Beim Phasenübergang von flüssig zu fest entsteht Kristallisationswärme, die ebenfalls für das Heizen und die Warmwasser-versorgung verwendet wird. Ein Wasser-Glykol-Gemisch dient dabei als Übertragungsmedium, das durch eine hocheffiziente Wärmepumpe transportiert wird.
Die elektrische Energie, die für den Betrieb der Wärmepumpe benötigt wird, liefert eine PV-Freiflächenanlage mit 396 m² Kollektorfläche und 54 kWp. Dadurch wird die Wärmepumpe mit regenerativem Strom zu versorgen.
Mit Ende der Heizperiode setzt ein gegenläufiger Vorgang ein um den SolarEis-Speicher zu regenerieren. Das im Speicher vorhandene Eis kann in der warmen Jahreszeit nun zur Kühlung verwendet werden. Die Wärme aus dem Gebäude wird somit in den Speicher transportiert – das sorgt im Sommer für ein angenehmes Raumklima und taut gleichzeitig den Speicher auf, so dass dieser im Winter wieder zum Heizen bereitsteht.

In der Gemeinde Lindlar den Durst löschen: Läden werden zu Refill-Stationen

Plastikmüll vermeiden | Leitungswasser trinken | Wasserflasche auffüllen
Die Idee ist simpel und genial: Statt Wasser unterwegs in Plastikflaschen zu kaufen, um den Durst zu löschen, einfach die eigene Trinkflasche mit Leitungswasser auffüllen. Doch wo?
Überall in der Gemeinde Lindlar, wo der Refill-Aufkleber (to refill – englisch für „wiederauffüllen“) angebracht ist, kann man ab jetzt kostenfrei Leitungswasser in die mitgebrachte Flasche auffüllen, Plastikmüll vermeiden und zum Klimaschutz beitragen. Der Preis: nur nett fragen. Die Bedingung: eine saubere Flasche dabei haben.
Zwei Läden in Lindlar machen schon mit: Der Buchladen „Tim und Jan“ in der Hauptstraße und „Reisewelt Lindlar“ in der Kamperstraße.
Refill-Station werden kann jeder Laden, ob Apotheke, Buchladen, Café oder Schuhladen, mit einem Wasserhahn und festen Öffnungszeiten. Wer sich beteiligen möchte, erhält einen Refill-Aufkleber bei Dirk Schulz, dem Klimaschutzmanager der Gemeinde Lindlar (im Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten; Tel.: 96-324; dirk.schulz@lindlar.de). Bei ihm können dann auch noch Informationen über Ihren Laden angeben werden, die dann auf der Refill-Website zu sehen sind. Unter Refill-deutschland.de können alle Refill-Stationen gefunden werden.

LED in Turnhallen

Die Gemeinde Lindlar hat die Sporthallenbeleuchtung in drei Turnhallen saniert. Die Turnhallen Schmitzhöhe und Hartegasse sowie die Lennefetalhalle erhielten neue präsenz- und tageslichtabhängig gesteuerte LED-Beleuchtungen.

weitere Informationen

Ist Ihre Heizkostenabrechnung zu kompliziert?

Mit dem Heizspiegel finden Sie Ihren Weg durch den Heizkostendschungel.
Der Heizspiegel ist das wichtigste Vergleichsinstrument für die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch von Gebäuden in Deutschland. Er basiert auf mehr als 60.000 Daten.
Wer schlau heizt, kann viel Geld sparen
Etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten gehen auf das Konto der Heizung. Entsprechend groß sind die Sparmöglichkeiten. Der Unterschied zwischen niedrigem und erhöhtem Verbrauch in einer 70 m2 großen Mehrfamilienhaus-Wohnung beträgt bis zu 650 Euro pro Jahr.
Hier finden Sie den Heizspiegel.

Globale Erwärmung in 35 Sekunden

Der von Antti Lipponen vom finnischen Wetterdienst gestaltete Temperaturzirkel zur globalen Erwärmung bringt das Thema auf den Punkt – ohne große Worte, nur mit ein paar tausend gesammelten Daten.
Die sternförmige Grafik zeigt die globale Erwärmung – und zwar so, dass der Trend für jeden verständlich und die globale Dimension deutlich wird. In 35 Sekunden werden Nasa-Daten zu Anomalien der Durchschnittstemperaturen von über 100 Ländern von 1900 bis 2016 zusammenmontiert. Die Temperaturbalken der Animation zeigen die jeweilige Abweichung in Farbe und Ausschlagen des Balkens. Über die Zeit steigt die Durchschnittstemperatur in jedem Land an. Es gibt global gesehen keine Ausnahmen. Im Jahr 2016 liegt die Abweichung im Weltdurchschnitt bereits bei mehr als einem Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter.

Hier geht´s zum youtube-Video

Wann rechnet sich ein E-Auto? Online-Kostenrechner Elektromobilität jetzt verfügbar

Die Elektromobilität ist angesichts von Dieselskandal und der Diskussion um Fahrverbote in aller Munde. Dennoch fehlt Verbrauchern bisher die Möglichkeit, konkret und individuell auszurechnen, welche Vorteile ein Elektrofahrzeug im Vergleich zum konventionellen Pkw hinsichtlich Kosten und Umwelt hat.

Vor diesem Hintergrund hat das Öko-Institut einen Onlinerechner entwickelt, der allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht. Der Rechner erlaubt einen Vergleich der Gesamtkosten für private Nutzer vom Kauf über die Nutzung bis zum Verkauf des Fahrzeugs. Zudem stellt das Online-Tool die CO2-Bilanz von verschiedenen elektrischen und konventionellen Fahrzeugen gegenüber.

Der Rechner ermöglicht es, auf Basis von voreingestellten, praxisnahen Werten typische Fahrzeuge einer Klasse zu vergleichen. Darüber hinaus können Nutzer zahlreiche individuelle Anpassungen vornehmen – etwa die pro Jahr gefahrenen Kilometer, den persönlichen Kraftstoffverbrauch oder die Art des Strombezugs angeben.

Zum Kostenrechner für privat genutzte Elektrofahrzeuge

Besseres Parken für Berufspendler

Acht neue Pendler-Parkplätze bietet Lindlar jetzt im Gemeindegebiet an. Die Parkplätze sind zentral gelegen, gut ausgeleuchtet und mit einem Pendlerschild gekennzeichnet.

Die acht Pendler-Parkplätze befinden sich

- in Lindlar am Rathaus
- in Lindlar am Kreisverkehr Nähe Jugendherberge
- in Lindlar in der Shaftesbury-Straße
- in Frielingsdorf am Tennisplatz Scheeler Mühle
- in Hartegasse an der katholischen Kirche
- in Linde auf dem Parkplatz am Pfarrheim
- in Schmitzhöhe an der katholischen Kirche
- in Hohkeppel auf dem Laurentiusplatz.

Damit sich Fahrgemeinschaften leicht zusammen finden, gibt es ein passendes Servicetool auf der Gemeindewebsite: Lindlar.de/Pendler.
Interessierte finden damit Mitfahrangebote oder können selbst eine Mitfahrmöglichkeit anbieten.

Ein Informationsfaltblatt liegt im Foyer des Rathauses aus und steht HIER (pdf öffnet sich) zum Download zur Verfügung.

Broschüre "Klimafreundliche Bauplanung"

Beim Neubau auf Energieeffizienz setzen

Mit Planung und Bau eines neuen Hauses wird auch über dessen Energieverbrauch in den kommenden Jahrzehnten entschieden. Wird beim Bau am falschen Ende gespart, macht sich das Jahr für Jahr bei den Energiekosten bemerkbar. Eine energetische Sanierung steht dann schneller wieder auf der Tagesordnung als wenn man hier von Anfang an Nägel mit Köpfen macht.
Hinweise zu Planung und Bau eines neuen Hauses gibt unsere Broschüre "Klimafreundliche Bauplanung".

Die Broschüre liegt im Foyer des Rathauses aus und steht HIER (pdf öffnet sich) zum Download zur Verfügung.

Die App für den Klimaschutz: EnergieCheck

Für mehr Überblick beim Verbrauch von Strom, Heizenergie und Wasser sorgt diese App der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Die App erinnert an die jeweiligen Zeitpunkte der Datenerfassung und visualisiert den Verbrauch für Vergleichszeiträume. Über den integrierten "StandbyCheck" kannst du zudem Energiefresser leicht ermitteln. Unnötige Stromkosten und CO2-Emissionen sind so vermeidbar. Auch der Gesamtstromverbrauch übers Jahr wird bewertet. Energiespartipps ergänzen den Funktionsumfang. Vom gleichen Anbieter stammt übrigens die Anwendung "EcoGator", die beim Finden energieeffizienter Haushaltsgeräte hilft.

für Android-Smartphones

für iPhones

Förderprogramm Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich

Was wird gefördert?

  • Austausch alter Pumpen durch hocheffiziente Heizungs- und Trinkwasserzirkulationspumpen in Gebäuden.
  • Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich sowie zusätzliche niedriginvestive Maßnahmen wie z.B. Tausch von Thermostatventilen

Informationen hierzu finden Sie HIER (pdf öffnet sich)

Das Informationsfaltblatt liegt im Foyer des Rathauses aus und steht HIER (pdf öffnet sich) zum Download zur Verfügung.

Testen Sie hier, wie viel Strom und Heizenergie Sie mit dem
Austausch der Heizungspumpen und dem hydraulischen Abgleich
in Ihrem Einfamilienhaus einsparen können.

Prüfen Sie, ob Ihr Stromverbrauch zu hoch ist

Mit dem Stromspiegel können Sie leicht feststellen, wie groß das
Stromspar-Potenzial in Ihrem Haushalt ist.
Stromsparen gehört zu den zentralen Maßnahmen für den Klimaschutz.
Dabei kann jeder mitmachen, auch mit kleinen Maßnahmen wie
abschaltbaren Steckdosenleisten oder sparsamen LED-Lampen.
Den Stromspiegel finden Sie unter www.stromspiegel.de

Kontakt

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Förderung

Ansprechpartner

Dr. Dirk Schulz

Dr. Dirk Schulz

Klimaschutz-manager
02266 96-324
Raum 323
persönliche Erreichbarkeit
nach vorheriger telefonischer Absprache
telefonische Erreichbarkeit
Mo-Fr 8:30-12:00 Uhr, Mo 14:00-18:00 Uhr, Di-Mi 14.00-16.00 Uhr, Do 14:00-15:00 Uhr

Gemeinde Lindlar | Der Bürgermeister

Borromäusstraße 1 | 51789 Lindlar

Tel.: 02266 960 | Fax: 02266 8867

E-Mail: info@lindlar.de