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Reise zum Beginn einer neuen Epoche

Um das Jahr 1900 wurde Lindlar zu einer aufstrebenden, erfolgreichen Gemeinde mit 6.470 Einwohnern. Der Ausbau der Verkehrswege in die großen Absatzgebiete war geschafft. Mit dem Ausbau der Eisenbahnstrecke 1912 war der Anschluss an die umliegenden Städte komplettiert. Dieses Ortsrelief – entstanden durch den Einsatz des Arbeitskreises für Regionalgeschichte – soll einen Blick in diese besondere Zeit ermöglichen. Auf dieser Internetseite finden Sie neben zahlreichen Informationen und Geschichten auch historische Dokumente sowie viele Bilder, die diese Zeit wieder lebendig werden lassen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß. So einfach geht's: Tippen Sie

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Das Relief stellt das heute lebens- und liebenswerte Lindlar um 1900 dar. Damit wird der Wandel und die Entwicklung von mehr als 120 Jahren deutlich.

Im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht das Relief am zentralen, belebten Marktplatz. Hier beginnen die bekannten Lindlarer Führungen zu unterschiedlichen kulturellen, geschichtlichen und heimatkundlichen Themen. Das Relief ergänzt die bereits vorhandenen Kulturgüter, z.B. den „Steenkühler“-Brunnen. Hier steht auch die Starttafel zum „Steinhauerpfad“, dem Bergischen Streifzug Nr. 8, auf dem die Teilnehmer Wissenswertes über die Grauwacke und den „Ältesten Wald der Welt“ erfahren.

Die renommierte Glocken- und Kunstgussmanufaktur Petit & Gebr. Edelbrock aus Gescher hat das Relief mit der Firma EGO3D Fischer aus Mülheim/Ruhr produziert. Als Vorlage diente die von unserer Projektgruppe ehrenamtlich erstellte Katasterkarte, die aus vier Ur-Katasterkarten mit je verschiedenen Teilen unseres Lindlarer Ortskern zusammengestellt wurde. Darin wurden 188 Häuser und Objekte nummeriert und fünf Straßen aufgenommen. Alle Gebäude wurden nach ihrer Höhe, Dachform und -ausrichtung erfasst. 

Das Relief ist im Maßstab 1:600 entstanden. So ist die Katholische Kirche mit ihrem 42 m hohen Turm im Relief 7 cm hoch. Zusätzlich sind an den Rändern historisch bedeutsame Gebäude, die außerhalb des Ortskerns stehen, als „Satelliten“ abgebildet, wie z.B. Amtsgericht, Krankenhaus, Bürgermeisteramt, Winter-/ Landwirtschaftsschule, Eisenbahn und Bahnhof. 

Zu sämtlichen Gebäuden haben die Ehrenamtler in mühevoller Kleinarbeit die Entstehungsgeschichte erforscht, Geschichten gesammelt und Zeitzeugen befragt. Diese Informationen sind jeweils über einem QR-Code abrufbar, der auch für Sehgeschädigte in Brailleschrift lesbar gestaltet ist. 

Die Ehrenamtler im Arbeitskreis für Regionalgeschichte und zahlreichen Unterstützer wünschen, dass das geschichtsträchtige und heimatkundliche Projekt das Leben und Arbeiten in früherer Zeit Alt und Jung sowie Touristen anspricht, Geschichte und Kultur lebendig macht, nachhaltiges Lernen unterstützt und damit identitätsstiftend für unser lebens- und liebenswertes Lindlar wirkt.

Ohne die großzügige Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Spender sowie der Gemeinde Lindlar wäre dies alles nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank!

Dr. Hermann-Josef Tebroke
Vorsitzender des Fördervereins

Andreas Deichsel 
Sprecher des Arbeitskreises Regionalgeschichte

Winfried Panske
Projektgeber