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Nr. 170

Feilenhauerei Irlenbusch

Auf dem Korb o.Nr.

  • Gründung 1887
  • 1896 wesentliche Erweiterung

Das Handwerk der Feilenhauerei hatte sich in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts in Lindlar etabliert. Die Gründung dieser Feilenhauerei lässt sich auf das Jahr 1887 zurückführen. Die Firma bestand bis in die 20er Jahre des 20.Jahrhunderts und damit bis zum allgemeinen Niedergang der Feilenhauereien in Lindlar.

1890 wurde in einem Bauantrag eine Erweiterung der bereits bestehende Räume angezeigt, 1896 erfolgten wesentliche Erweiterungen durch Gebäude und Anbauten um eine Fertigungsweite auf 125 m² zu erreichen. 

Die großflächigen Fensterreihen auf den jeweiligen Längsseiten der „Haustube“ gaben das notwendige Licht für die Arbeiten am Rohling. Der Umbau von 1896 bewirkte, dass die bisherige „Werkstattfertigung“ hin zu einer „Feilenfabrik“ entstanden war mit einem Personalbestand von ungefähr 20 Personen.

In dem Konzessionsgesuch von 1896 wurde neben der Erweiterung auch die Aufstellung eines Dampfkessels, wahrscheinlich zum Antrieb der Transmissionsanlage, angezeigt. Hiermit konnten zwei große Schleifmaschinen angetrieben werden und möglicherweise auch die Haumaschine.

Das Wohnhaus der Irlenbusch steht in der Nähe der Fabrik. 1913 war Josef Irlenbusch der Inhaber.

Weitere Impressionen:

Quellen und Recherche:

Infos:

  • „Freilichtblick“ Heft 8 -Auszug-, Juli 1995

Fotos:

  • GAL Fotobestand 1931-1974 Nr. 758 -mit Pfeil-
  • GAL Fotobestand Großformat Nr. 77
  • GAL Fotobestand ab 1975 Nr. 998
  • Luftaufnahme, o.D. Ingrid Kleine-Kalvelage

Text: 

  • B. Braatz, 2026