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M Grauwacke-Steinbruch mit Transformatorenhaus

Brungerst

  • Abbau des Grauwackegesteins seit fast 1000 Jahren
  • Ab 1912 Anschluss an das Eisenbahnnetz
  • Bau des Transformatorenhaus nach 1912

Der Hausberg Lindlars ist der „Brungerst“. Hier sind die verbliebenen Steinbrüche zu finden, die aus der Vielzahl der bis zur Jahrhundertwende existierenden Steinbrüche (Steenkuhlen) rund um Lindlar übriggeblieben sind. Am Brungerst wurde seit fast 1000 Jahren Grauwackegestein, eine Variante des Sandsteins aus dem Devonzeitalter, abgebaut. Je nach Schürftiefe des Abbaus haben wir es mit einem Sandstein oder, aus der Tiefe gefördert, mit einem Bruchstein zu tun. Die Sandsteine wurden als Schleif- und Hausteine benutzt, während die härteren Grauwackesteine für den Keller-, Haus- und den Straßenbau benutzt wurden.

Der größte Unternehmer um die Jahrhundertwende war Hubert August Lob. 1896 verstarb August und seine Ehefrau und später seine Tochter Carola Lob übernahmen den Betrieb und entwickelten, gefördert durch den Anschluss Lindlars an das Eisenbahnnetz 1912, einen industriellen Ausbau der Gewinnung und -Dank der neu entstandenen Verkehrsstraßen- einen wirtschaftlichen Betrieb. Mit der Errichtung des Bahnhofs wurde ebenfalls die Bremsbahn vom Steinbruch hinunter zum Bahnhof genehmigt und betrieben. 

Mit der Einführung der Elektrizität in Lindlar 1912 wurde auch im Brungerst Elektrizität benötigt. Das bezeugt der Transformatorenturm im Steinbruch der damaligen „Linzer Basalt AG“.

Die Mitteilung in der Bergischen Wacht lautete entsprechend, dass zum 19.09.1925 der Steinbruch der Firme Witwe A.Lob mit Starkstrom beliefert wird. Das Elektrizitätswerk „Berggeist“.belieferte den  Betrieb mit 6500 Volt. 

Quellen und Recherche:

  • Quellen:
  • Infos ?
  • Fotos:
  • GAL Fotobestand bis 1930 Nr. 226
  • GAL Fotobestand 1931-1974 Nr. 497,498
  • Text: B. Braatz, 2025