Nr. 159
Friedensrichter Kluth, Haus Pointke
Eichenhofstraße 41
- Zweigeschossiges Gebäude in Grauwacke-Bruchsteinen
- Ab 1864 Eigentum des Steinbruchbesitzers Joseph Bremer
- Ab 1867 wohnte hier Friedensrichter Moritz Kluth
- Danach Familie Dahmen
- Ab 1986 Familie Pointke
Hier steht ein stattliches, zweigeschossiges Gebäude in Grauwacke-Bruchsteinen aufgemauert. Massive Eckquader betonen die Qualität des Materials. Die großen Sprossenfenster heben die Proportion der Fassade und das Satteldach unterstützt die Ausgewogenheit der Erscheinung. Vermutlich ist es in der Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut worden.
1864 erschien der Steinbruchbesitzer Joseph Bremer als Eigentümer bei einem Notartermin des Grundstückes. Wahrscheinlich ist er auch der Erbauer des Hauses.
Gerichtsassessor Moritz Kluth kam nach Lindlar und wurde 1867 zum Friedensrichter am Friedensgericht Lindlar ernannt und wohnte in diesem Gebäude mit seiner Familie bis zu seiner Ernennung an das Landgericht Köln im Jahre 1878.
Später ging das Haus in den Besitz der Familie Dahmen über. 1986 wurde es an die Familie Pointke verkauft. Durch die Initiative, den Fleiß und den Fachkenntnissen hat die Familie Pointke eine erfolgreiche Renovierung des Hauses geschafft.
Weitere Impressionen:
Quelle und Recherche:
Infos:
- J. Külheim, Gebäude und Straßen in Lindlar, 1996
Fotos:
- Sammlung Ulrich Hoffstadt (2x)
- GAL Fotobestand ab 1975 Nr. 283
Text:
- B. Braatz, 2026