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Nr. 007

Doppelhaus, Schmiede Muthig

Eichenhofstraße 17, 19, 21

  • Poststelle
  • Eichenhofstraße "Straße der Reichen"
  • Betrieb des Schmiedemeisters Heinrich Giebel
  • Übernahme durch den Sohn Julius und danach durch den Mitarbeiter Karl Muthig

Das Doppelhaus wurde um 1860 erbaut. Hier hatte der „Postmüller“ seine Poststelle. Es wechselten die Nutzer und Eigentümer. Treppenstufen führen zu den zwei gleichen, kunstvoll gearbeiteten Eingangstüren mit Oberlicht und Karniesgesims. Eine ausgewogene Fensteranordnung und Schieferverkleidung in der Fassade lassen auf einen kundigen Bauherren schließen und bestätigen das Bild der Eichenhofstraße als „Straße der Millionäre“. 
Der Schmiedemeister Heinrich Giebel hatte hier in dem rechten Haus seinen Betrieb. Er war 1826 geboren und starb 1919.  Sein Sohn Julius übernahm den Betrieb und als der in den Ruhestand ging, wurde die Schmiede von seinem ehemaligen Mitarbeiter Karl Muthig übernommen und dessen Sohn Leo führte sie bis 1962 weiter und wurde später Diakon. 

Weitere Impressionen:

Quellen und Text:

Infos:

  • GAL Sammlung Ursula Homberg Nr. 215

Fotos:

  • 2026, Foto Doris Kisters
  • GAL 1931-1974 Nr. 715
  • Werbeanzeige 1904 

Text: 

  • B. Braatz, 2025