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Nr. 070

Haus Wilhelm Müller

Kirchplatz 10

  • Ab den 1920 Jahren ein Malergeschäft
  • am 10.04.1945 bombadiert
  • 10 Personen starben

Wilhelm Müller und Clara, geb. Klein, kauften das Wohn- und Geschäftshaus in den 20er Jahren und richteten dort ein Malergeschäft ein. Das Haus war ein „altes schönes Haus aus der Jahrhundertwende“, welches am 10. April 1945 bombardiert und vernichtet wurde. 10 Personen starben im Haus und in der näheren Umgebung. Großvater Wilhelm und Nichte Helmi überlebten. Wo das Haus stand, war jahrelang eine leere Grube und erst in den 1950er Jahren wurde das Haus als Wohn- und Geschäftshaus wieder aufgebaut. Aus dem Gartengrundstück der Familie Müller gegenüber dem Amtsgericht in der Pollerhofstraße baute das damalige katholische Männerwerk Lindlar für die ausgebombte Familie in Eigenleistung ein neues Haus.

Quellen und Recherche:

  • Quellen:
  • Infos:
  • Dr. J. Gronewald, Häuser und Straßen in Lindlar, 1996
  • Fotos:
  • GAL Fotobestand bis 1930 Nr. 158
  • GAL Fotobestand 1931-1974 Nr. 17, 77
  • Text: B. Braatz, 2025