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Nr. 082

Haus Wilhelm Breidenbach/Dr. Josef Gronewald

Auf dem Korb 1

  • Eines der ältesten Häuser
  • Bereits 1832 in der Flurkarte zu sehen
  • eingeschossiges Fachwerkhaus mit ausgebautem Dachgeschoss

Das Haus zählte zu den ältesten Häusern auf dem Korb. Bereits 1832 war es in der Flurkarte VII der Gemeinde Lindlar eingetragen. Das Wohnhaus war ein eingeschossiges Fachwerkhaus mit ausgebautem Dachgeschoss. 

Wilhelm Breidenbach (geb. 1859) lebte mit seinen Geschwistern Berta und Maria in diesem Haus. Wilhelm hatte eine Notariatsausbildung und war eine Zeitlang als Rechtskonsulent tätig. Dann versah er das Amt des Schiedsmannes und war Rendant der Ortskrankenkasse von 1885-1910.  1910 wurde er zum Gemeinderentmeister ernannt, damit legte er seine bisherigen Ämter nieder bis auf die Arbeit für die Kirchenkasse. Er galt in Lindlar als verschwiegen und akribisch in seiner Arbeit. Er blieb zeitlebens ein Junggeselle und neben seinem Beruf galt seine große Leidenschaft der Heimatforschung. Aufgrund seines Zugangs zu den vorhandenen reichhaltigen Akten der Kirche erwarb er sich ein Geschichtswissen, welches weit über Lindlar hinaus ging. Als seine Geschwister, welche auch im Haus wohnten, das Zeitliche gesegnet hatten, kaufte Dr. Josef Gronewald das Haus 1954 aus dem Erbe seiner Familie. Dr. Gronewald war der Neffe von Wilhelm Breidenbach.

Dr. Gronewald war Amtsgerichtsdirektor, auch hier in Lindlar und schrieb das Geschichtswerk „Gebäude und Straßen in Lindlar“.

 

Quellen und Recherche:

  • Quellen:
  • Infos:
  • Dr. J. Gronewald, Gebäude und Straßen in Lindlar, 1996
  • Fotos:
  • GAL Fotobestand 1931-1974 Nr. 188 -mit Pfeil-
  • GAL Fotobestand ab 1975 Nr. 980
  • Text: B. Braatz. 2026