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Nr. 117

Schmiede-, Wohnhaus Lamsfuß

Hauptstraße 37

  • Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert
  • Erster Schmied: Hubert Lamsfuß
  • umfangreiche Restaurierungen

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Lindlar, der uns an vielen Stellen des Ortes begegnet, begann 1985 damit, die Schmiede in ihren Urzustand zu versetzen, nachdem die Gemeinde das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude übernommen und vor dem Verfall bewahrt hatte. 

Den Namen erhielt das über 250 Jahre alte Haus an der Hauptstraße von dem Mann, der es 1875 kaufte, um seine Schmiede darin zu betreiben: Hubert Lamsfuß. Und weiter heißt es im Text des Verkehrs- und Verschönerungsvereins: 
Sein Sohn Ernst, der 1874 geboren wurde, übernahm die Schmiede und arbeitete darin bis zu seinem 75. Lebensjahr. August Luxem, lange Jahre hier als Lehrling und Geselle tätig, führte die Schmiede noch bis 1962. Dann stand sie leer, und langsam verfiel sie. 

Die Gemeinde ließ 1980 das Anbaudach mit Balken abstützen, um einen Einsturz zu verhindern. 1985 beschloss der „Verkehrs- und Verschönerungsverein Lindlar“ die Instandsetzung der alten Schmiede. Hier wurden an guten Tagen 15 – 20 Pferde beschlagen, außerdem Räder mit Eisenreifen aufgezogen und Eisen für die Arbeit im Steinbruch gespitzt. 

Quellen und Recherche:

  • Quellen:
  • Verkehrs- und Verschönerungsverein Lindlar, heute: Wir für Lindlar e.V.
  • Fotos:
  • GAL Fotobestand bis 1930 Nr. 33, 35
  • GAL Fotobestand Großformat Nr. 67
  • GAL Fotobestand Übergröße Nr. 38,40
  • Text: R. Wagner; B. Braatz (2026)