Nr. 033
033 Ehemaliger Hof Johann Tix
Uferstraße 2
- Scheune stand gegenüber
- Aufgabe des Hofes 1955
Der Bauernhof mit dem jetzigen Wohnhaus und Stallungen stammte aus der Zeit um 1800. Das Wohnhaus auf den alten Fotos ist ein Fachwerkhaus mit zwei Geschossen und einem Satteldach.
1967 erfolgte eine Erneuerung, ein Umbau des Wohnhauses. Eigentümer waren Johann Tix und seine Frau Gabriele. J. Tix verstarb und der Postbeamte W. Gröger hatte in den Hof eingeheiratet. Der Bauernhof mit der auf der anderen Straßenseite liegenden Scheune (Nr. 44) wurde 1997 an die Familie Kelleter verkauft und zu einem modernen Wohnhaus renoviert. Die gegenüberliegende Scheune wurde aufgehoben und zu einer Parkplatzfläche gewandelt.
Die Wohnhäuser Hof Tix, Quabach und Kelleter sind mit der Ortsbezeichnung „ Das Plätzchen“ bekannt. Bachstraße und Uferstraße bilden hier eine Kreuzung und ein „Plätzchen“.
Im Archiv des Reichsfreiherren Fürstenberg-Heiligenhoven befindet sich ein Dokument von 1651 über den Verkauf eines „freiadligen Gutes“ im „Dorf Lindlar“, das „am Platz“ bezeichnet wird. Der Käufer ist der Schultheiss Bertram Robens, Verkäufer ist das Kloster Mariae Virginis (Sion) in Köln. „Maria Im Spiegel“, „ein Kölner Zisterzienserkloster im Sionstal“.
Also ist der Hof Tix wesentlich älter als angenommen.
Weitere Impressionen:
Quellen und Recherche:
Infos:
- Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, Wikipedia
- Sammlung Prof. Dr. Kelleter
Fotos:
- 2025, Eva Fielenbach
- 1981/1982 Sammlung Ulrich Hoffstadt
Text:
- B. Braatz, 2025