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Nr. 052

Haus Wilhelm Häck

Pollerhofstraße 4-6

  • Geburtshaus von Josef Külheim (Lindlarer Heimatforscher)
  • Schusterwerkstatt von Wilhelm Häck
  • Abriss des Häuschens 1955

1880 bewohnte das kleine Haus „et Brochhagens Anne-Mariechen“, sie verkaufte Sonntagmorgens am offenen Fenster heißes Wasser an die Kirchgänger, die ihr Kaffeemehl mitbrachten und eine heiße Tasse mit ihr am Fenster tranken.

Später wohnte der Schumacher Wilhelm Häck in diesem Haus (Hääks Ledder) und betrieb seine Schusterwerkstatt. 

Mutter Elisabeth Häck, geb. Rehbach starb 1942 im Alter von 88 Jahren, sie hatte 15 Kinder zur Welt gebracht und stammte aus Scheller. Der Schuster war ein Lindlarer Original mit vielen Geschichten aus seiner Soldatenzeit in Berlin und pflegte in seiner Werkstatt bei der Arbeit eine unterhaltsame Runde. Sowohl die Alten konnte Häck mit seinen Berliner Geschichten als auch die Jugendlichen mit seinen Tanzvorführungen in der Freizeit stets unterhalten.

 

1955 wurde Häck`s Häuschen abgerissen. Johann Hachenberg und Hermann Remshagen kauften die Grundstücke bis zur Bachstraße und errichteten dort je ein Wohn- und Geschäftshaus.

Quellen und Recherche:

  • Quellen:
  • Infos: GAL Sammlung Ursula Homberg Nr. 206
  • Fotos:
  • GAL Fotos bis 1930 Nr. 24, Fotos 1931-1974 Nr. 725, 726, Fotos ab 1975 Nr. 969 aus GAL Sammlung Ursula Homberg Nr. 206
  • 2026, Doris Kisters, bearbeitet Eva Fielenbach
  • Text: B. Braatz, 2025