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Steigende Kraftstoffpreise und Förderungen – Wechsel zur E-Mobilität attraktiv

  • Aus der Reihe „Verbrauchertipps“ des Lindlarer Klimaschutzmanagers
    Marcel Siebertz -

 

Sie haben es sicher bereits an den Tankstellen bemerkt: Der Preis für Benzin und Diesel hat sich erhöht. Grund ist die neue Abgabe auf CO2-Emissionen, die deutschlandweit ab 2021 gilt. Der Preis je Liter Kraftstoff steigt in 2021 um mindestens 7 Cent. Die schrittweise Erhöhung der CO2-Abgabe wird den Kraftstoffpreis auch in den kommenden Jahren weiter erhöhen.

Durch die CO2-Abgabe soll der Einsatz von Erdgas, Kohle und Erdöl (fossile Energieträger) vor allem in der Mobilität und im Wärmebereich reduziert werden.

Der Preiserhöhung auf Kraftstoffe steht eine Förderung der Elektromobilität gegenüber. Hiermit soll der Umstieg auf ein Elektroauto erleichtert werden.

Die E-Auto Prämie von 9.000 Euro für die Anschaffung eines Elektroautos bis zu einem Nettopreis von 40.000 Euro gibt es auch in 2021. Für Autos, die neben einem Elektromotor auch mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sind (Hybride), liegt die Fördersumme bei 6.750 Euro.

Zusätzlich bieten Förderprogramme wie etwa die KfW Bank (Zuschuss 440) einen Zuschuss von 900 Euro für die Installation von Ladepunkten in den eigenen vier Wänden (Wallboxen). Bedingung ist die Nutzung von erneuerbaren Energien – etwa durch eine eigene Photovoltaikanlage oder den Nachweis eines Ökostromtarifs des Energieversorgers.

Wallboxen sind bereits ab 500 Euro erhältlich. Der ADAC führt beispielsweise regelmäßig Tests durch und stellt Modellempfehlungen aus.

Die Installation sollte stets vom Fachmann durchgeführt werden. Die Kosten fallen je nach Gebäudetyp und verfügbarer Stromanschlüsse unterschiedlich aus, mit 1.000-1.500 Euro sollte jedoch gerechnet werden. Eine individuelle Prüfung ist jedoch stets notwendig.

Ihr Klimaschutzmanager Marcel Siebertz

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Dr. Georg Ludwig

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