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Hilfe für die Ukraine: Gemeindeverwaltung startet Hilfsaktion für die Stadt Radomyschl

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Ein gebrauchter Schulbus sowie Fahrzeuge für den Katastrophenschutz, Material für das Krankenhaus und die örtlichen Apotheken wie Erste-Hilfe-Stets, Defibrillatoren, Besteck für Operationen, kontaktlose Fieberthermometer: So lautet der dringende Bedarf, den der Bürgermeister der Stadt seinem Lindlarer Amtskollegen mitgeteilt hat. Radomyschl ist etwa so groß wie Lindlar, liegt rund 100 Kilometer westlich von Kiew und hat bislang rund 4.000 Kriegsflüchtlinge aus dem eigenen Land aufgenommen.

Der Kontakt der beiden Bürgermeister ist über die Organisation ENGAGEMENT GLOBAL in Bonn zustande gekommen. Die gemeinnützige GmbH arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit, sie vermittelt und fördert Kooperations-projekte zwischen deutschen und ukrainischen Kommunen. Nach einer ersten Videokonferenz stehen Lindlar und Radomyschl im ständigen Austausch wegen konkreter Hilfsprojekte. So fehlt dort z.B. der Schulbus, weil der bisherige Bus an die ukrainische Armee ging.
Hintergrund der Initiative ist der jüngste Lindlarer Ratsbeschluss, Partnerschaftsmöglichkeiten mit einer ukrainischen Stadt zu prüfen. Daher hat auch die Vorsitzende des Lindlarer Partner-schaftskomitees, Beate Höller, an der Videokonferenz zwischen Lindlar und Radomyschl teilgenommen.

„Wir können der Stadt Radomyschl und ihren Menschen aktuell am besten helfen, indem wir dringend benötigtes Material dorthin schicken. Um medizinischen Bedarf und das ein oder andere gebrauchte Fahrzeug kaufen können, sind wir auf Spenden angewiesen. Daher bitte ich die Bevölkerung um Spenden auf unser Spendenkonto“, erklärt Bürgermeister Georg Ludwig.
Da die Bundesregierung die Hilfen mit bis zu 90 % der Kosten bzw. bis zu 50.000 Euro pro Projekt fördert, dienen die Spenden dazu, den Lindlarer Eigenanteil von 10 % zu finanzieren, denn die Gemeinde Lindlar hat hierfür leider keinerlei Eigenmittel.

Das Spendenkonto lautet

Kontoinhaber: Gemeinde Lindlar
IBAN DE37 3706 9125 0100 4960 11 (Volksbank Berg)

Als Verwendungszweck bitte „Spende Radomyschl“ angeben.

Wer eine Spendenquittung benötigt, sollte bitte das Stichwort „Spende Radomyschl Q“ sowie seine komplette Anschrift nennen.
Bestimmte Sachspenden wie 3-Phasen-Stromaggregate (5 KW), Erste-Hilfe-Stets, Defibrillatoren, Besteck für Operationen und kontaktlose Fieberthermometer sind ebenfalls willkommen und können im Rathaus abgegeben werden.

Pressekontakt
Dr. Georg Ludwig

Dr. Georg Ludwig

Bürgermeister
02266 96-410
Raum 400
persönliche Erreichbarkeit
nach vorheriger telefonischer Absprache; offene Bürgersprechstunde jeweils am 3. Montag im Monat von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
telefonische Erreichbarkeit
über das Bürgermeister- und Ratsbüro unter 02266 96-410