Aktuelles aus der Gemeinde

Aus aktuellem Anlass warnt das Ordnungsamt der Gemeinde Lindlar vor illegalen Teer-Kolonnen, der sogenannten „Teer-Family“!

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In den letzten Tagen sind die Wanderarbeiter aus Irland  in Lindlar (zuletzt in Frielingsdorf) aufgetreten, um Teerarbeiten anzubieten.
Das Ordnungsamt bittet um äußerste Vorsicht bei solch dubiosen Angeboten.

Diese Haustürgeschäfts läuft fast immer nach dem gleichen Schema ab.

Die Arbeiter erklären, dass sie von  Asphaltierungsarbeiten in der Nähe (z.B. auf der Autobahn) noch Teer oder Bitumen übrig behalten hätten, den sie nunmehr günstig anbieten könnten. Die Preise scheinen entsprechend verlockend zu sein. Trotz zahlreicher Warnungen in den Medien fallen daher immer wieder Hauseigentümer auf diese „Teer-Kolonnen“ herein.
Die britischen und irischen  Arbeiter sind weder im Besitz der erforderlichen Reisegewerbekarte (beziehungsweise Handwerksrolleneintragung für das Straßenbauer-Handwerk) noch einer entsprechenden Ausnahmegenehmigung. Ganz zu schweige von den erforderlichen Qualifikationen.

Es gibt keine Gewährleistung auf die Arbeiten. 

Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass die Arbeiten ausnahmslos mangelhaft ausgeführt werden. Die „Dummen“ sind immer die Auftraggeber. Sie müssen die später auftretende Mängel und Schäden (z.B. bei erstem Frost) kostenintensiv von Fachfirmen beheben lassen.
Eine Gewährleistung durch die Wanderarbeiter ist nicht gegeben, da diese sofort nach Erhalt des Bargeldes schnellstens ihre Reise fortsetzen. Auch eine auf Wunsch eiligst ausgestellte handschriftliche Rechnung ist das Papier nicht wert. In einigen Fällen ist die Kolonne sogar schon bereits nach Erhalt einer „Vorkasse“ verschwunden. Die Wanderarbeiter wissen, dass sie sich im illegalen Bereich aufhalten. Das zeigt schon ihr Verhalten, wenn Polizei und Ordnungsamt an der Baustelle erscheinen.  

Asphaltierungsarbeiten nur durch Fachleute.

Das Odnungsamt weist nochmals eindringlich darauf hin, dass Asphaltierungsarbeiten nur von hierzu berechtigten und in die Handwerksrolle eingetragenen Personen oder Fachfirmen ausgeführt werden dürfen. Im Falle des Tätigwerdens einer Firma aus dem EU-Bereich müsste sich diese Firma bei ihrem ersten Einsatz im Bundesgebiet eine sogenannte Ausnahmegenehmigung bei der Handwerkskammer einholen. Diese berechtigt zur Ausführung von handwerklichen Tätigkeiten im Bundesgebiet. 

Vor Erteilung eines entsprechenden Auftrages sollte sich der Auftraggeber zur eigenen Sicherheit die Reisegewerbe- oder Handwerkskarte bzw. eine Ausnahmegenehmigung vorzeigen lassen. In diesem Zusammenhang macht das Kreisordnungsamt darauf aufmerksam, dass bei Schwarzarbeit und unerlaubter Handwerksausübung auch gegen den Auftraggeber ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden kann.

Für Rückfragen und Hinweise auf diese „Teer-Kolonnen“ steht sowohl das Ordnungsamt (Telefon 02266 96-111) zur Verfügung. 

 

Pressekontakt
Dr. Georg Ludwig

Dr. Georg Ludwig

Bürgermeister
02266 96-410
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nach vorheriger telefonischer Absprache; offene Bürgersprechstunde jeweils am 3. Montag im Monat von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
telefonische Erreichbarkeit
über das Bürgermeister- und Ratsbüro unter 02266 96-410