Aktuelles aus der Gemeinde

Warum "Fair Trade" gerade jetzt wichtig ist!

Stellen Sie sich Corona einmal ohne Schutzschirm vor, ohne Kurzarbeitergeld, ohne Milliardenhilfen aus der Staatskasse ... Das alles gibt es nur in wenigen reichen Industriestaaten. In den meisten Ländern haben die Regierungen zwar Ausgangssperren verhängt und die Wirtschaft heruntergefahren, doch können sie die negativen Folgen kaum abfedern. Am meisten leiden darunter die Ärmsten: Tagelöhner, die nichts mehr verdienen und kein Essen mehr kaufen können. Kinder, für die das Essen in der nun geschlossenen Schule die einzige Mahlzeit am Tag war.

Wie stark die einzelnen Länder betroffen sind lässt sich kaum sagen, da aussagekräftige, flächendeckende Test oft fehlen. Aber: Die Familien wohnen eng zusammen, Wasser ist rar, Seife ein Luxus. Ansteckung kann man so kaum verhindern. Auch die überlasteten Gesundheitssysteme in vielen Ländern sprechen für sich. Wie kann gerade Fair Trade hier helfen?

Stark betroffen von der Krise sind auch Kleinbauern, die Kakao, Kaffee, Tee oder andere Lebensmittel für den Export anbauen. Die Preise schwanken stark, Transporte lassen sich nur schwer organisieren und in den Häfen stapelt sich die Ware. Besser dran ist, wer am anderen Ende der Lieferkette faire Partner hat. Die Bauern in einem Fair Trade-Projekt wissen, dass ihre gesamte Ernte zu den vertraglich festgelegten Preisen abgenommen wird, das gibt ihnen Sicherheit. Manche der Lieferanten haben die Hand in Hand-Fair Trade-Prämien dieses Mal für Schutzmaßnahmen gegen Corona verwendet. Für Masken, Desinfektionsmittel und andere Maßnahmen, die sie mit dieser Soforthilfe gut bewältigen konnten. Im Fairen Handel gibt es noch einen weiteren Vorteil: Solche Programme tragen dazu bei, dass Kleinbauern auch Kleinbauern bleiben können – und sich im Krisenfall zumindest selbst mit Lebensmitteln versorgen können.

 

Auch, wenn es auf den ersten Blick nur kleine Hilfen zu sein scheinen, so sind sie doch für die betroffenen Hersteller oft die Rettung in der Not. Darum rufen auch wir dazu auf, den fairen Handel zu unterstützen. In der Fair Trade Gemeinde Lindlar beteiligten sich viele Gastronomen, Geschäfte, Schulen und Vereine und unterstützen so den fairen Handel. Bei den folgenden Teilnehmern finden Sie Fair Trade Artikel oder werden faire Produkte verwendet. Wenn auch Sie mit Ihrem Geschäft oder Verein Mitglied der fairen Gemeinde werden möchten wenden Sie sich gerne an uns.

Einzelhandel

Bäckerei-Konditorei Thomas Lenort, Anton-Esser-Str.3

Bio im Dorf, Pollerhofstraße 2

Blumen Ambiente Nadja Prinz, Eichenhofstraße 2

Fachmarkt Kötter, Kölner Str. 10-12

kfd Kleiderbörse, Jan-Wellem-Straße

Kolpingfamilie Frielingsdorf, Zum Vogelberg 5

Weinhaus Faymonville-Lück, Am Langen Hahn 37

ALDI SÜD

EDEKA-Markt Stöcker und EDEKA-Markt Braun

LIDL

REWE-Markt Kleinschmidt und REWE XL Lindlar

Gastronomie

Bachs und Binas, Kirchplatz

Engelsbäckerei Cafe Felder, Lindlar und Frielingsdorf

„Gute Dinge“, Kiosk im LVR-Freilichtmuseum

lecker kaffee, Kölner Str. 15

Restaurant Biesenbach, Kirchplatz

Schulen

Gemeinschaftshauptschule Lindlar 

Gemeinschaftsgrundschule Lindlar - Ost

Gymnasium Lindlar

Kindertagesstätten

Christl. Elterninitiative "Der Klecks" e.V. Schmitzhöhe

Kindergarten Spatzennest e.V. Lindlar

Kindertagestätte Lebensbäumchen

Vereine

Förderverein Gemeindebücherei Lindlar e.V.

Kolpingfamilie Frielingsdorf

Lebensbaum GmbH (Verwaltung,KiTa,Tagespflege)

Lindlar verbindet e.V.

WinLi (Willkommen in Lindlar e.V.)

Kirchen

Ev. Kirchengemeinde, Lindlar

Kath. Kirchengemeinde, Pfarrverband Lindlar

Verkauf im Pfarrbüro und Pfarrbücherei

 

Ihre Ansprechpartner

Steuerungsgruppe :

Iris Röttgen-Remshagen Tel.: 02266 / 2508

Gemeinde Lindlar Doris Kisters

Tel.: 02266 / 96400

faire-gemeinde-lindlar@gmx.de

Pressekontakt
Dr. Georg Ludwig

Dr. Georg Ludwig

Bürgermeister
02266 96-410
Raum 400
persönliche Erreichbarkeit
nach vorheriger telefonischer Absprache; offene Bürgersprechstunde jeweils am 3. Montag im Monat von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
telefonische Erreichbarkeit
über das Bürgermeister- und Ratsbüro unter 02266 96-410