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15.04.2019

Die Zukunft Lindlars gestalten - zum Stand der verschiedenen Planungen zur Gemeindeentwicklung

Im letzten Jahr waren alle Bürgerinnen und Bürger Lindlars eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Visionen zur Entwicklung und Zukunft der Gemeinde bei verschiedenen Beteiligungsveranstaltungen einzubringen. Die Lindlarer hatten die Möglichkeit, an zwei Zukunftskonferenzen und einer Online-Befragung teilzunehmen. Sie waren aufgerufen, sowohl die Stärken und Schwächen als auch die Handlungserfordernisse zu nennen und Perspektiven der Gemeindeentwicklung zu diskutieren. Mit Experten, dem Bürgermeister und der Fachverwaltung wurden auf Basis der zahlreichen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in thematischen Zukunftsworkshops Vorschläge für die übergeordneten Entwicklungsziele und die wichtigsten Projekte erarbeitet. Bei der Öffentlichkeitsveranstaltung im Oktober 2018 konnten die Bürgerinnen und Bürger alle Entwicklungsziele und Leitprojekte für die Entwicklung der Gemeinde Lindlar bis zum Jahre 2035 bewerten, gewichten und Projekte konkretisieren. Bei allen Veranstaltungen konnten ein sehr reges Interesse der Lindlarer festgestellt und viele Besucher begrüßt werden.

 

Die vielen guten Ideen und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung, den Expertenworkshops sowie einem Lenkungskreis wurden zu einem Gemeindeentwicklungskonzept zusammengetragen. Dieses Konzept liegt seit November 2018 im Entwurf der Verwaltung und politischen Vertretern der Gemeinde zur Beratung vor. Wichtige Vorschläge für Ziele des Gemeindeentwicklungskonzepts sind z. B. die Entwicklung einer besseren Mobilitätsinfrastruktur durch einen besseren Verbund verschiedener Verkehrsmöglichkeiten und der Ausbau des Radwegenetzes. Weitere Anregungen sind der Erhalt und die stetige Weiterentwicklung ökologisch bedeutsamer Strukturen, die Stärkung der Freiraum- und Biotopvernetzung, die Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung oder der weitere Ausbau des Tourismus, bei dem Lindlar eine führende Rolle im nachhaltigen Tourismus für das Bergische Land übernehmen möchte. Ebenso wichtig waren vielen Beteiligten die Bewahrung und Stärkung der örtlichen Besonderheiten in den Ortschaften, die Förderung des Zugehörigkeitsgefühls zum Hauptort, die Stärkung des vielfältigen Vereinslebens und die Vernetzung der Vereine innerhalb der Ortschaften. Allen Entwicklungszielen sind konkrete Handlungsansätze und Leitprojekte zugeordnet, an denen die Gemeinde in den nächsten Jahren arbeiten möchte.

 

Da die Entscheidungen, die die Gemeinde und der Gemeinderat zu treffen haben, von weitreichender Bedeutung sind, dauert der Beratungsprozess seine Zeit. Mit dem Beschluss des Gemeindeentwicklungskonzepts wird aus den bürger-, experten- und verwaltungsgetragenen Ideen ein verlässlicher Orientierungsrahmen für die Gemeindeentwicklung geschaffen. Es ist vorgesehen, dass das Gemeindeentwicklungskonzept noch vor den Sommerferien vom Gemeinderat beschlossen wird und danach der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Weiterhin ist geplant, noch vor den Sommerferien zu einer weiteren Zukunftskonferenz einzuladen und konkrete Maßnahmen für einen wichtigen Teilraum mit der breiten Öffentlichkeit zu diskutieren. Nach den Sommerferien soll nach aktuellem Zeitplan die frühzeitige Beteiligung für den Flächennutzungsplan mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung starten.

 

Zum Hintergrund: Die Gemeinde Lindlar erarbeitet seit Frühjahr letzten Jahres drei Konzepte: das Gemeindeentwicklungskonzept, den Flächennutzungsplan und ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept für den Hauptort Lindlar. Darüber hinaus werden Projekte für die Kirchdörfer diskutiert. Das Gemeindeentwicklungskonzept legt als informelles Planungskonzept die grundlegenden thematischen Weichen für die Entwicklung der Gemeinde bis 2035. Auf Basis des Gemeindeentwicklungskonzepts legt der Flächennutzungsplan die zukünftige Flächennutzung fest, z. B. wo neue Wohn-, Freizeit- oder Gewerbeflächen entwickelt werden können. Ein Flächennutzungsplan wird ca. alle 20 Jahre neu aufgestellt und muss von der Bezirksregierung genehmigt werden.

 

In einem weiteren Schritt wird für einen bedeutenden Teilraum ein Handlungskonzept mit vielen Maßnahmen zur Attraktivierung erarbeitet, das der Beantragung von Fördermitteln dient. Mit der Erarbeitung der Konzepte wurde Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH beauftragt; die Flächennutzungsplan-Neuaufstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Büro Grüner Winkel.

Pressekontakt

Dr. Georg Ludwig

Dr. Georg Ludwig

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