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09.02.2016

Gemeinde Lindlar als Pilotprojektkommune für das Gemeinschaftsprojekt „Feuerwehr Ehrensache“ ausgewählt

Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalens führt mit dem Verband der Feuerwehren in NRW  e.V.  (VdF NRW) und zehn ausgewählten Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen das Gemeinschaftsprojekt „Feuerwehr Ehrensache“ durch.
Unter diesen zehn Kommunen ist die Gemeinde Lindlar  ist als Pilotstandort für den Arbeitsbereich  „Planungsgrundlagen und Strukturen“ ausgewählt worden.

Das Projekt verfolgt die Zielsetzung, das Ehrenamt in den Freiwilligen Feuerwehren zu stärken und dafür langfristig geeignete Grundlagen und Rahmenbedingungen zu schaffen. Das Projekt war im Koalitionsvertrag der nordrhein-westfälischen Regierungsparteien als gemeinsames Projekt des Verbands der Feuerwehren in NRW e.V. (VdF NRW) und des Landesinnen-ministeriums beschlossen worden. In mehreren Arbeitsgruppen werden wesentliche Aspekte des Feuerwehrwesens diskutiert und Ansätze für die Zukunftssicherung der Freiwilligen Feuerwehren erarbeitet. An den Vorgesprächen am Institut der Feuerwehr in Münster haben Friedhelm Schwirten, Fachleiter für den Bereich Feuerschutz, und Dieter Hungenberg, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Lindlar, teilgenommen.

Die mit der Untersuchung der Aufgabenstellung Luelf & Rinke Sicherheitsberatung GmbH wird mit den ausgewählten Kommunen die Planungsziele (auch Schutzziele genannt) als Grundlagen des Brandschutzes und der Feuerwehrbedarfsplanung konkret untersuchen.

Im Zuge dieser Untersuchung wird die Luelf & Rinke GmbH, die bereits die Entwicklung des aktuellen Brandschutzbedarfsplans der Gemeinde Lindlar begleitete,  mit den Beteiligten der Kommunalverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Lindlar u.a. eine Bereisung des Gemeindegebiets durchführen, damit anhand der örtlichen Verhältnisse und der Struktur der Gemeinde Lindlar eine Klassifizierung und eine Einteilung des Gemeindegebiets in Planungsklassen durchgeführt werden kann. Bei dem Pilotprojekt handelt es sich nicht um eine Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans, sondern um eine Untersuchung von Teilaspekten auf der Basis von örtlichen Erfahrungen und Erkenntnissen.

Die aktive Mitarbeit der Gemeinde in dem Pilotprojekt soll im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 2016 beginnen. Die Ergebnispräsentation im Rahmen eines internen Workshops für alle beteiligten Kommunen wird voraussichtlich nach den Sommerferien erfolgen.

Die Ergebnisse des Gemeinschaftsprojektes „Feuerwehr Ehrensache“ sollen dann über das zuständige Ministerium für Inneres und Kommunales dem Landtag des Landes Nordrhein-Westfalens zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

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Dr. Georg Ludwig

Dr. Georg Ludwig

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