Der "Besenbinder" - eine in Lindlar und auch im Umland bekannte Erscheinung - wurde von dem Lindlarer Ehrenbürgermeister Josef Bosbach in überzeugender Weise in Holz festgehalten und steht unübersehbar im Lindlarer Ortskern in der Eichenhofstraße vor dem Gebäude Ratssaal/“Alte Schule“.
Ein Denkmal, das an frühere Zeiten erinnern soll, in denen noch schwere Armut in den meisten Familien des Bergischen Landes herrschte.
Die „Bessemsbenger“ aus Lindlar machten vor mehr als hundert Jahren aus der Not eine Tugend und banden aus heimischem Gehölz die überall gebrauchten Straßenbesen, die dazu bestens geeignet waren, den Hof, aber auch die Steinfliesen oder gar Lehmböden zu säubern. Das für solche Besen nur geringe Entgelt war für viele arme Familien dennoch eine willkommene Hilfe.
Damals mochte man wahrscheinlich den Namen „Bessemsbenger“ nicht sonderlich gern genannt haben, jedoch hat das Interesse an dem Leben der Vorfahren, deren Mühsal und harte Arbeit den Namen „Bessemsbenger“ in Lindlar wieder aufleben lassen als ein Mahnmal dessen man stolz sein könnte. In Wort und Schrift, auf der Bühne und nunmehr auch in der Holzschnitzkunst lebte der „Bessemsbenger“ wieder auf.
Ihm gehört der Ehrenplatz im Herzen von Lindlar.
Eine Lindlarer Firma stiftete den Baumstamm eines asiatischen Urwaldbaumes mit einem Durchmesser von 1,50 m. Der Stamm soll ca. 800 Jahre alt und daher fest wie Stein sein.
Josef Bosbach arbeitete fast drei Monate an dem Rohling und ließ Tag um Tag mehr den „Bessemsbenger“ aus dem Holz heraus steigen, auf ein Bündel Reisig kniend.
In der etwas groben Gestalt des „Bessemsbenger“ spürt man zugleich die niederdrückende Arbeit, die Not, die dazu zwang.
Im Jahre 1984 wurde dieses Denkmal feierlich von der Ordensträgerin des „Bessemsbenger-Ordens“ Annele Meinerzhagen enthüllt. Eine Tafel gibt entsprechende Erläuterungen.
...steht auf dem Marktplatz direkt neben dem Gebäude „Altes Amtshaus“. Die Figuren des Brunnens sind aus Bronze und stellen eine Lindlarer Steinhauerfamilie aus dem 19. Jahrhundert dar:
Der Brunnen wurde nach einer Idee von Manfred Hamm, Lindlar (Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Lindlar) und mit Hilfe von Sponsoren geschaffen.
Im Juni 2002 wurde er in einer Feier auf dem Marktplatz eingeweiht.
Erbaut im 18. Jahrhundert und 1875 von Hubert Lamsfuß gekauft. Sohn Ernst arbeitete bis zu seinem 75. Lebensjahr in der Schmiede. Bis 1962 wurde sie von seinem Gesellen August Luxem weiter geführt. Seit 1985 ist die Schmiede in der Obhut des Lindlarer Verkehrs- und Verschönerungsvereins.
Der Innenraum der Schmiede ist von außen einsehbar.