Anfahrt nach Lindlar:
Mit der Regionalbahn 25 von Köln Hbf bis nach Engelskirchen und weiter mit der Buslinie 332 nach Lindlar.
Mit der Buslinie 40 von Köln Hbf (Breslauer Platz) bis nach Lindlar.
Mit dem PKW über die A3 kommend auf die A4 Richtung Olpe wechseln und die Abfahrt 21 Untereschbach nehmen. Nach der Abfahrt direkt nach rechts abbiegen und immer der L299 bis nach Lindlar folgen.
Mit dem PKW über die A45 kommend auf die A4 fahren und die Abfahrt Engelskirchen nehmen. Dann nach links abbiegen und über Engelskirchen nach Lindlar fahren (ca. 5 km).
Fahrradtour: Über Berg und Tal auf dem L-Weg
Der Ausgangspunkt der Radtour ist der Wanderparkplatz in Schmitzhöhe. Neben der Kirche steht die Sebastianuskapelle, errichtet im Jahre 1646 zu Ehren des heiligen Sebastian. Auf dem Bergrücken hatte im 17. Jahrhundert die Pest stark gewütet, so dass am Rande des Pestbezirkes diese Kapelle erbaut wurde.
Wir überqueren die Kreisstraße in nord-westlicher Richtung und gelangen zunächst über einen kurzen Wiesenweg und dann durch den Wald hinab in das Tal der Sülz.
Hier liegen das Wasserschloss Georghausen und etwas unterhalb davon die dazu gehörige Mühle. Die Entstehungszeit ist unbekannt. Erstmals urkundlich erwähnt wurden die Burg und das Mühlengut im 14. Jh. Heute ist hier der Golfclub Georghausen und ein Restaurant zu finden.
Etwas unterhalb des Schlosses fahren wir nach rechts und erreichen entlang der Sülz über eine alte Bahntrasse den Ort Welzen. Weiter geht es über eine Teerstraße zwischen zwei großen Werken hindurch nach Hommerich. Immer noch an der Sülz entlang erreichen wir Quabach. Hier werden die Sülz und dann die Landstraße überquert. Unter der Eisenbahntrasse hindurch folgen wir der Straße über Schlürscheid, Unterommer, Unterkotten bis Müllersommer.
Wir verlassen die Straße und biegen nach rechts in ein kleines Wiesental ab, fahren bergaufwärts an Fischteichen vorbei, streifen den Ort Frangenberg bis zur Ortschaft Rölenommer und gelangen hier für ein kurzes Wegestück bis Kaufmannsommer wieder auf eine wenig befahrene Teerstraße. In Kaufmannsommer lassen wir für längere Zeit die Straße hinter uns. Vorbei an einer großen Scheune erreichen wir, über ein offenes Wiesengelände stetig bergauf fahrend, das größere Waldgebiet des Pferdkopfes (302,5m). Hier befindet sich eine Schutzhütte – der perfekte Platz für eine kleine Pause.
Weiter dem „L“ folgend, erreichen wir Ommerborn und verlassen hier für ein kleines Stück das Gemeindegebiet von Lindlar. Mitten in der Ortschaft liegt das ehemalige Hausgut der Herzöge von Berg aus dem Jahre 1417 – Kloster Ommerborn. Im Jahre 1921 wurde es zu einem Eucharistinerkloster umgebaut. Es diente bis 2009 sowohl als Wallfahrtsort als auch als Familienbildungsstätte. Hinter dem Weiler Ommerborn sehen wir linker Hand das große Mahnmal - drei weiße Kreuze - zum Gedenken an die beiden Weltkriege. Dieses Mahnmal ist wegen seiner exponierten Lage aus allen Richtungen weithin sichtbar.
Nun befahren wir den gut ausgebauten Radweg über den ebenen Bergrücken durch das „Peffeköver Holz“ bis zum Campingplatz in Oberbüschem. An diesem Weg liegt eine weitere Schutzhütte mitten im Wald. Zwischen dem Campingplatz biegen wir scharf rechts ab und erreichen in Oberbüschem wieder eine Straße.
Diese verlassen wir aber auch schon wieder kurz hinter dem Ort über einen Wiesenweg. Über einen kleinen Höhenrücken gelangen wir an einem Transformatorenhaus vorbei auf eine Straße, auf der wir nach rechts folgend in Unterfeld die Straße Hartegasse – Wipperfürth überqueren.
Wir passieren den Breunbach, um anschließend den Anstieg zum Vogelberg (322,9m) in Angriff zu nehmen. Genau an der richtigen Stelle, nämlich auf halber Höhe, erreichen wir wieder eine Schutzhütte. Nach Überqueren des Vogelbergs gelangen wir zur Ortschaft Bühlstahl. Wir fahren über die Kreisstraße, dann überqueren wir die Sülz und gelangen so zur Ortschaft Oberhabbach. Durch den Wald – kurz aber stark ansteigend – gelangen wir oberhalb der Ortschaft Lichtinghagen (hier höchster Punkt von Lindlar auf dem „Steinberg“ mit 376,3 m) zum Weiler Oberlichtinghagen. Danach fahren wir auf schnurgeradem Weg durch den Tannenwald zum höchsten Punkt der Radtour mit 362,8 m. Mitten im Wald an einer größeren Lichtung mit alten Laubbäumen biegen wir stark nach rechts ab und gelangen nach ca. 5 Minuten an eine Waldecke – vor uns erblicken wir den kleinen Ort Zäunchen. Von hier lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Ruine Neuenberg. Diese liegt in ca. 200 m Entfernung zum Radweg. Hierfür biegen wir am Hinweisschild ab und gelangen nach Besichtigung der Ruine wieder auf den ursprünglichen Radweg zurück. Wir befahren den „L“-Weg in stetigem Auf und Ab bis zu der Ruine der Wasserburg Eibach am Fuße des Neuenbergs. Wir fahren weiter am Teich der Wasserburg vorbei, in weitem Bogen bergauf und über Dassiefen weiter bis hinunter in die Ortschaft Kuhlbach. Hier biegen wir nach links ab und folgen für etwa 300 m der Hauptstraße bevor rechter Hand der steile Anstieg nach Fenke beginnt. Durch die südlichen Ausläufer des Ortes gelangen wir wieder in ein Mischwäldchen. Am Ende des Waldes erblicken wir den Industriepark Klause. Wir lassen dieses Gebiet rechts liegend und erreichen den Ort Remshagen. Hier halten wir uns rechts und gelangen von Remshagen nach Horpe und Eichholz, überqueren dabei die Straße Lindlar – Engelskirchen bis nach Burg.

Hier treffen wir auf eine der jüngsten Kapellen im Kranz um Lindlar, auf die Marienkapelle. Sie wurde am 10. Oktober 1954 eingeweiht. Weiter geht unsere Radtour über den Höhenrücken zwischen Agger- und Lennefetal, mit freier Sicht in alle Himmelsrichtungen. Dabei fällt der Blick auf den Hauptort Lindlar und die hinter dem Ort auf dem Brungerst liegenden Steinbrüche, die Jahrhunderte lang die Haupterwerbsquelle der Lindlarer Bevölkerung waren. Kurz vor dem „Holzer Kopf“ (351,5 m) liegt unter uns der Segelflugplatz des Luftsport-vereins Bergische Rhön. Besonders an Wochenenden ist hier bei entsprechendem Flugwetter lebhafter Betrieb.
Nachdem der kleine Weiler Holz durchfahren ist, biegt unsere Route an der Ruhebank mit Hinweisschildern scharf links ab in den Wald. Wir fahren oberhalb der Ortschaften Wüstenhof und Frielinghausen vorbei. Am Ende des Waldes, zu Beginn der Teerstraße, treffen wir wieder auf eine Schutzhütte. Über Hohbusch erreichen wir den hübschen Ort Hohkeppel mit seinem historischen Ortskern, den denkmalgeschützten Fachwerkhäusern, der St. Laurentius-Kirche (ursprünglich dreischiffige Pfeilerbasilika, ca. 12. Jh.) sowie der ehemaligen Pferdewechselstation, das „Weißes Pferdchen“ (1612).
Wir verlassen Hohkeppel bergab und gelangen ins Lennefetal, überqueren die stark befahrene Straße und erreichen über leichte Anstiege und Abfahrten die Ortschaften Müllemich und Holl. Vorbei an der Turnhalle fahren wir bergab nach Schönenborn und von hier rechts weiter. An der Querstraße und am Parkplatz eines Hotels biegen wir nach rechts ab und fahren bergauf bis wir den Ausgangspunkt erreichen.
Tipp:
Die Radtour kann an jeder beliebigen Stelle begonnen werden.

Ufer's "Bergische Stube"
Engelskirchener
Straße 2
51789 Lindlar-Eichholz
Telefon 02266 6835
E-Mail: ufer@berg.net
Internet:
www.bergische-stube.de

Landgasthof
"Bergische Rhön"
Harald Heinen
Holzer Straße 18
51789 Lindlar
Telefon 02266 8359
E-Mail: Info@Bergische-Rhoen.de
Internet:
www.Bergische-Rhoen.de
Ruhetag:
März bis Okt. Montag,
Nov. bis Feb. Montag und Dienstag

Gasthof-Restaurant
"Hohkeppeler Hof"
Laurentiusstraße 29
51789 Lindlar-Hohkeppel
Telefon 02206 910222
E-Mail: info@hohkeppeler-hof.de
Internet:
www.hohkeppeler-hof.de