Die Gemeinde Lindlar ist ein Naturerlebnis. Aber auch der historische Ortskern mit seinen vielen sehenswerten alten Häusern ist - natürlich neben der wunderbaren Landschaft - einen Spaziergang, eine kleine Wanderung wert. Man sollte sich ein wenig Zeit und Muße nehmen - es lohnt sich.
Auch die "Museumswanderwege" (Wanderkarte bei LindlarTouristik erhältlich) geben Auskunft über "alt und neu" im Ortskern. Sehenswertes auf den verschiedenen Routen wird beschrieben.
Kontakt:
LindlarTouristik, Telefon 02266 96 407 od. 02266 96-425, lindlartouristik@gemeinde-lindlar.de
Vom Marktplatz beim Steenkühlerbrunnen geht’s zuerst über ein paar Treppenstufen zur katholischen Pfarrkirche St. Severin (aus dem 12. Jahrhundert) hoch zur Skulptur „Arche Noah“, gestiftet zur 800-Jahr-Feier der Kirche (1999). Links um die Kirche und die Treppenstufen hinunter auf den Kirchplatz (gegenüber Bistro-Cafe) und links gehen bis zur Verkehrsampel
An der stark befahrenen Dr. Meinerzhagen-Straße, diese überqueren und nach rechts gehen. Hinter der links stehenden Druckerei geht’s in die Ludwig-Jahn-Straße. Diese führt geradeaus zum Wilhelm-Breidenbach-Weg.
Diesen überqueren und über die Parkplätze in den Freizeitpark Lindlar (der Park ist eine öffentliche Parkanlage). Hier befinden sich u. a. Minigolfanlage, Kiosk, Grilltische, Kleinkinderspielgeräte, Spielwiesen sowie ein Abenteuerspielplatz.
Dahinter liegt Schloss Heiligenhoven: (15. Jahrhundert) ein ehemaliges Ritterschloss, heute Verwaltungssitz des Bergischen Freilichtmuseums in Lindlar (mit Schlossherberge für Museumsbesucher/Gruppen). Im Schlosspark stehen die angeblich ältesten Bäume (Eiben) des Bergischen Landes, Teichanlage (Kunstwerk auf kleiner Insel), durch das Drehkreuz nach rechts und hoch zur Straße, diese überqueren (Vorsicht: Viel Verkehr!), rechts und dann links durch ein Neubaugebiet (Lindlar-West, Grundschule und Kindergarten) bis zur Querstraße = Rheinstraße gehen.
Rechts in die Pollerhofstraße einbiegen: Auf der rechten Seite befinden sich die „artgenossen“, - (Kulturwerkstatt/Hotel, früher„Alte Winterschule“ von 1910-1966;Berufsschule für die Landwirtschaft);
100m weiter auf die Kirche zu gehen, dann wieder rec
Altes Amtsgericht; früher Sitz des Gerichtes bis 1975, heute u. a. Jugendzentrum „Horizont“
100 m weiter links: Otto-Lob-Winkel, Haus Pollerhofstraße 2, erbaut 1817: Geburtshaus von Otto Lob, Komponist und Musiker, nach Chicago ausgewandert und in Heidelberg begraben.
Weiter bis linker Hand zur Kamperstraße, einbiegen, nach ca.100 m links Logopädisches Rehazentrum, rechts Park Plietz, öffentliche Parkanlage), auf der Wiese links steht eine Stele = Gesellenstück aus Lindlarer Grauwacke.
Durch den Park und hoch auf die Eichenhofstraße gehen. Weiter rechts, auf der linken Seite „Alte Schule“, aus Lindlarer Grauwacke (1848 gebaut); heute: Gemeindebücherei und in der 1. Etage Ratsaal der Gemeinde Lindlar.
Nächste Straße links einbiegen und geradeaus auf den Friedhof, über den Hauptweg des Friedhofs, Kapelle (2004), alte Grabkreuze aus Lindlarer Grauwacke (besonders auch im hinteren rechten Teil), vor Ausgang rechts = Mausoleum, Hauptweg entlang gehen vorbei am Rathaus (links)und am Krankenhaus. Über die Hauptstraße zurück zum Ortskern, auf der Hauptstraße auf der rechten Seite befindet sich die ehemalige Schmiede Lamsfuß (18. Jahrhundert)
Weiter geradeaus und links in die „Marktgasse“ einbiegen zum Marktplatz, rechts Brunnen „Steenkühlerbrunnen“ (siehe Schrifttafel) und zurück zum Ausgangspunkt „Altes Amtshaus“ = Friedenshaus (Österreich und Frankreich schlossen 1798 hier einen Friedensvertrag), heute Restaurant und Büro von LindlarTouristik.