Gemeinde Lindlar
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Ausflugstipps... unterwegs zu den Nachbarn im Bergischen Land

Nehmen Sie sich Zeit und erkunden Sie das reizvolle Bergische Land. Im Umkreis von Lindlar finden Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Gestaltung eines Tagesausfluges oder einfach nur für einen kurzen Tripp oder einen gemütlichen Spaziergang durch die herrliche Natur. Die Tipps sind nur ein kleiner Auszug der Angebote. Gern geben LindlarTouristik und die Naturarena weitere Anregungen.

Kontakt:
LindlarTouristik, Tel. 02266 96 407 und lindlartouristik@gemeinde-lindlar.de
Naturarena, Tel. 02266 463377, info@naturarena.de, www.naturarena.de

Für einen kleinen Vorgeschmack auf das Bergische Land lohnt sich ein Klick auf den folgenden Link http://www.youtube.com/watch?v=K7fRIESb5SA. Hier finden Sie einen Kurzfilm der Naturarena Bergisches Land.

 

 

 

Altenberger Dom, Odenthal-Altenberg

Altenberger Dom, Odenthal-Altenberg

Inmitten von Wäldern und Wiesen gelegen, ragt der mächtige gothische "Altenberger Dom" unvermittelt aus dem Tal der Dhünn auf, kaum ein Besucher würde hier ein solches Zeugnis mittelalterlicher Baukunst erwarten. Aber solch abgeschiedene Flusstäler gehörten zu den bevorzugten Bauplätzen der Zisterziensermönche.  1133 kamen die Mönche auf Einladung der Grafen von Berg aus dem französischen Morimond nach Altenberg, um hier ein neues Kloster zu gründen. Zwischen 1259 und 1379 errichteten sie in Altenberg ihre Klosterkirche und schufen dabei eine der schönsten gotischen Kirchen Deutschlands. Über viele Jahrhunderte diente die Abteikirche als Grablege der Grafen von Berg.

Im 19. Jahrhundert durch einen Brand schwer beschädigt, wurde die Kirchenruine zwischen 1836 und 1848  wiedererrichtet. Der  Preußische König hatte den Wiederaufbau finanziert. Er verfügte, dass die Kirche in Zukunft von beiden christlichen Konfessionen als Zentrum ihres Gemeindelebens zu nutzen sei.

Das Innere des Doms ist, den Regeln der Zisterzienser entsprechend, äußerst schlicht gestaltet. Lediglich die Säulenkapitelle des Chorraums sind mit Blattornamenten verziert.  Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung ist die Madonna im Strahlenkranz und das Sakramentshaus.

Die Fenster im Ostchor gehören zu den schönsten noch erhaltenen mittelalterlichen Grissaillefenstern in Deutschland. Nach der Ordensregel war es den Mönchen verboten farbiges Glas bei der Gestaltung ihrer Kirchenfenster zu verwenden. Das Farbverbot glichen die Mönche durch die Bemalung der Scheiben mit floralen Mustern aus. Dabei verwendeten sie lediglich Grau und Schwarz. Diese Technik nennt man Grisaille, was vom französischen gris = grau abstammt. Die leichten Farbreflexe  rühren von den Verunreinigungen der bei der Glasherstellung verwendeten Quarzsande her. Enthielt der Sand  beispielsweise Spuren von Kupfer, so wurde das Glas grünlich. Diesen Farbeffekt verstärkten die Mönche in dem sie die Scheiben verdoppelten. So erhielten sie zarte Farbvariationen in ihren Fenstern ohne gegen die Ordensregel zu verstoßen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient das große Westfenster: Es stellt das Himmlische Jerusalem dar und ist mit seinen 144 Quadratmetern das größte Kirchenfenster nördlich der Alpen. Auf den ersten Blick ist bereits ersichtlich, dass die Gestaltung des Fensters nicht den strengen Ordensregeln entspricht. Das Fenster ist in acht Bahnen gegliedert, die jeweils zwei Türme bilden. In jedem diese Türme befindet sich ein Baldachin, in den ein Heiliger eingestellt ist. Der kunsthistorische Wert des Westfensters wird mit dem Freskenzyklus der sixtinischen Kappelle in Rom gleichgesetzt.
Text: Internetseite Gemeinde Odenthal www.odenthal.de

 

Affen- und Vogelpark, Reichshof-Eckenhagen
Der Park der 150 Vogelarten und der quieschlebendigen Affen, mit Kinderspielhalle, Restauration, Kinderspielplatz. In ca. 30 Autominuten über die A 4, Abfahrt Eckenhagen, von Lindlar erreichbar. Kontakt: 02265-8786 

 

Rheinisches Industriemuseum, Engelskirchen
ca. 10 Autominuten von Lindlar entfernt,
ehem. Baumwollfabrik Firma Ermen & Engels
Kontakt: 01805-743 465 (KulturInfo Rheinland
 
 
 
 
 

Aggertalhöhle, Engelskirchen-Ründeroth
Zeitreise in die Vergangenheit der bizarren Korallenriffe.
Fachkundige Führung.
Geöffnet von 15. März bis 1. November jeweils
Donnerstag - Sonntag (und Feiertage)
von 10.00 - 17.00 Uhr.
Kontakt: 02263-70702.
 
 

Aussichtsturm Unnenberg, Marienheide
Auf 506 m Höhe steht dieser 30 m hohe Turm als offene Stahlkonstruktion, herrliche Weitblicke!
Geöffnet: Täglich -außer Dienstag- ab 11.00 Uhr, Anmeldung in der Turmgaststätte.
Kontakt: 02261-21544
 
 
 

Eisenbahnmuseum, Gummersbach
Auf einem 10.000 qm großen Freigelände findet der Eisenbahnliebhaber z.B. einen 12-ständigen Lokschuppen, Drehscheibe und Bekohlungsanlage.
Geöffent: Samstags
Kontakt: 02261-947625

Dahlienschau, Wiehl
ab ca. Mitte August im Gartencenter Bergerhoff.
Blumenlfreunde wissen diese Ausstellung zu schätzen. Liebhaber der edlen Dahlie besuchen jährlich diese Dahlienschau. 
Fahrtroute: Von Lindlar über die A 4 , Abfahrt Wiehl-Nümbrecht Richtugn Wiehl. An Ampel­kreuzung (links = Tankstelle) rechts zur Ausstellung.
Kontakt: 02262 5815

Schloss Homburg, Nümbrecht
Museum des Oberbergischen Kreises
Vermittlung von höfischer, bürgerlicher und bäuerlicher Geschichte des Oberbergischen Landes
Kontakt: 02291-901010
 
 
 
 

Museum Haus Dahl, Marienheide
Im Ortsteil Müllenbach befindet sich dieses historische Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert
Dauerausstellung der Lebens- und Arbeitswelt der bergischen Bevölkerung. Vielfältige Veranstaltungen.
Geöffnet: April-September Dienstag und Donnerstag 10-14 Uhr, Samstag und Sonntag 14-18 Uhr.
Kontakt: 02293-910116.

Hinweis:
Gern unterstützt Sie LindlarTouristik bei der Ausarbeitung von Tagesausflügen und Gruppenfahrten.

LindlarTouristik
Am Marktplatz 1
51789 Lindlar
Telefon  02266 96-407 und 02266 96-425
E-Mail: lindlartouristik@gemeinde-lindlar.de

 
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