Dienstag, 7 Juli 2009
Fünf Lindlarer Jugendliche nahmen vom 25.06. bis zum 05.07.09 mit anderen Jugendlichen und ihren Leitern aus Spanien, Irland, Polen, Tschechien, der Türkei und den Gastgebern Italien an einem von der EU unterstützten, europäischen Jugendtreffen unter dem Motto „Independent Energy“ in Alessandria in Norditalien teil.
Auf dem Programm standen neben dem gegenseitigen Kennenlernen gemeinsame Aktivitäten wie Workshops für Musik und Theaterspiel, die einen sehenswerten Kurzfilm zum Thema des Camps erarbeiteten, aber auch gegenseitige Präsentationen der Länder und Regionen mit ihren kulturellen und lukullischen Besonderheiten, viele Spiele und sportliche Aktivitäten, einen Ausflug ins Aosta-Tal, einer Besichtigung der „Citadella d´Alessandria“, einer ehemaligen militärischen Befestigungsanlage, die die wechselvolle Geschichte Europas deutlich machte, und nicht zuletzt ein Empfang beim Bürgermeister der 100.000 Einwohnerstadt zwischen Turin, Genua und Mailand. Unsere Unterkunft war eine einfache Jugendherberge in einem Kloster an dem ältesten Gebäude in Alessandria, der Kirche „Santa Maria di Castello“, die mit ihren großen Schlafsälen für 13 Personen an sich schon zu europäischem Austausch und Gemeinschaftserlebnis beitrug.
Wie bei den Lindlarer Jugendcamps auch waren die teilnehmenden Organisationen aus Osteuropa Schulen mit begleitenden LehrerInnen und aus Westeuropa Jugendzentren, aus der Türkei nahm eine Studentenvereinigung für angehende Lehrer teil. Die Gruppe des Lindlarer Jugendzentrums Horizont bestand aus 15 – 16 jährigen Mädchen und Jungs, die offen auf die anderen zugingen, wunderbar mit den vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen zurechtkamen sehr interessiert am Austausch mit den anderen waren und Deutschland und speziell Lindlar sehr gut vertraten. Bei der deutschen Präsentation stellten sie sich vor, zeigten Wissenswertes über Deutschland, NRW und Lindlar in Bild, (Karnevals-) Verkleidung und Ton, boten Schwarzbrot, Wurstwaren mit Senf, Griesbrei, Apfel- und Rübenkraut zum Probieren an und animierten die anderen zum Mitmachen beim „Kleinen Hai“, dem „Fliegerlied“, „Schoßsitzen“ und der „Reise nach Jerusalem“, was bei den dort herrschenden Temperaturen recht schweißtreibend ausfiel.
Rundherum waren es tolle Erlebnisse und Erfahrungen und der Abschied fiel entsprechend schwer. Doch zum Glück ist frau/man ja dank Email und Internet heutzutage auch in Europa nur einen Mausklick voneinander entfernt!
Weitere Informationen zum Thema gibt es bei www.jugendfuereuropa.de, oder Stefan Bartsch im Jugendzentrum Horizont (horizont@koja-lindlar.de)